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Gutes Personalmanagement: Rundumservice für Angestellte – Enge Betreuung mindert Bewerberstress

Profile Photo By: Carsten Hennig
April 4, 2017

Gutes Personalmanagement: Rundumservice für Angestellte – Enge Betreuung mindert Bewerberstress

Köln, 04. April 2017 –
Der deutschen Wirtschaft geht es gut: 2017 könnten 350.000 neue Jobs entstehen. Um Personal zu gewinnen, professionalisieren Unternehmen ihr Personalmanagement. Gute Zeiten für Jobsuchende, die einen engagierten Arbeitgeber schon beim Besuch der Firmen-Website erkennen: Neben Stellenangeboten sollten sich hier erste Informationen zu Mitarbeitervorteilen und Karrieremöglichkeiten finden. Für Fragen zum Jobprofil und zur Bewerbung ist im Idealfall ein persönlicher Ansprechpartner mit Telefonnummer und E-Mail vermerkt.

Gutes Personalmanagement zeichnet sich durch feinfühlige persönliche Betreuung aus. (Foto: TÜV Rheinland)
Gutes Personalmanagement zeichnet sich durch feinfühlige persönliche Betreuung aus. (Foto: TÜV Rheinland)

Unterstützung für neue Mitarbeiter
Ist die Bewerbung unterwegs, bestätigt eine professionelle Personalabteilung deren Eingang und gibt spätestens nach zwei Wochen Rückmeldung. “Vor dem Einstellungsgespräch freuen sich Bewerber über einen Ablaufplan, etwa mit Anreise- und Firmeninfos”, sagt Lydia Distler, Expertin für Personalmanagement bei TÜV Rheinland. Als neuer Mitarbeiter sollte man Zeit bekommen, das Unternehmen kennenzulernen, etwa im Rahmen einer Introwoche: inklusive offizieller Begrüßung, Einweisung in den Arbeitsplatz, den Arbeits- und Datenschutz und – falls notwendig – des Aushändigens der Arbeitskleidung. Fragen zum Arbeitsalltag kann ein Mentor aus dem direkten Arbeitsumfeld klären. “Personaler sind die Spezialisten für gesetzliche Regelungen und Formales rund um das Arbeitsverhältnis, also alles was Gehalt, Fortbildungen, Krankheit und Kinderbetreuung betrifft”, so Distler.

Wertschätzung bis zum Schluss
Endet das Arbeitsverhältnis, sollte die Personalabteilung ein Gespräch in neutralem Umfeld anbieten – ohne Chef und Kollegen. Vertrauensvoll über die Gründe für das Ende der Zusammenarbeit zu sprechen, hilft beiden Vertragspartnern. “Der Arbeitgeber kann mögliche Probleme erkennen und aufarbeiten, der Mitarbeiter erfährt noch einmal Wertschätzung”, sagt Lydia Distler. Dazu gehören im letzten Schritt auch die Übergabe des Arbeitszeugnisses und das Gespräch darüber.

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