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Hoteldirektoren verdienen rund 67.000 Euro im Jahr – Großartige Chancen für Karrieren in Hotellerie und Touristik

Profile Photo By: Carsten Hennig
July 17, 2017

Hoteldirektoren verdienen rund 67.000 Euro im Jahr – Großartige Chancen für Karrieren in Hotellerie und Touristik

Hamburg, 17. Juli 2017 –
Während sich viele Beschäftigte jährlich auf ihren wohlverdienten Urlaub freuen, bedeutet diese Zeit Hochsaison für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Urlaubs- und Tourismusbranche. Gehalt.de hat sich einige Berufe der Branche herausgesucht und Gehälter ermittelt.

Gehälter in Hotellerie und Touristik im Vergleich - Infografik: gehalt.de

Pilotinnen und Piloten fliegen uns in die entferntesten Länder und Urlaubsziele. Sie verdienen in der Reisebranche das höchste Gehalt. Ihr Jahresgehalt beträgt im Median rund 92.126 Euro. Wer sich für den Beruf interessiert, dem steht ein großer Eignungstest bevor. Neben fundierten Fachwissen wird von Piloten außerdem eine exzellente körperliche und geistige Fitness erwartet. Eine Vielzahl an Bewerbern absolviert den Test nicht erfolgreich. Da viele Übungsflugstunden geleistet werden müssen, finden Ausbildungen und Berufseinstiegsprogramme in der Regel in Kooperationen mit Fluggesellschaften statt. Übrigens entscheidet die Größe des Flugzeuges darüber, in welcher Position der Pilot eine Maschine lenkt – also als Co-Pilot oder als Kapitän.

Hohe Gehälter für Hoteldirektoren
Hoteldirektoren erhalten laut Auswertung das zweithöchste Gehalt. Sie beziehen im Jahr rund 65.125 Euro. Dass ihr Gehalt für das sonst geringe Vergütungsniveau der Branche höher ist, hängt vor allem mit der Personalverantwortung zusammen, die Hoteldirektoren innehaben. Wer in eine Führungsposition aufsteigt, erhält immer ein höheres Gehalt als Fachkräfte. Sie leiten Hotels und verantworten den gesamten Ablauf. In ihren Aufgabenbereich fallen auch das Controlling, das Personalwesen sowie der Besuch von Messen. Je nach Hotelgröße und Mitarbeiteranzahl sorgen sich Hoteldirektoren auch um die Kontrolle des internen Qualitätsmanagement.

Wer eine Ausbildung als Hotelmanager absolviert hat, kommt beispielsweise über einen Meister/Fachwirt dem Berufswunsch einen Schritt näher. Auch über einen Studiengang in Tourismus- oder Hotelmanagement schaffen Interessierte ideale Voraussetzungen für den Job.

Hotelmanager: Die Hotelgröße entscheidet über Aufgaben
Der Hotelmanager ist der Stellvertreter des Hoteldirektors. In seiner Abwesenheit treffen Hotelmanager wichtige Entscheidungen. Sie kümmern sich um administrative Tätigkeiten, halten Ordnung und sorgen für eine stetige Kundenzufriedenheit. Zum Job können auch Office-Tätigkeiten gehören – dies ist jedoch auch immer abhängig von der Hotel- und der Teamgröße. Ihr Gehalt beträgt jährlich rund 32.685 Euro. Das ist im Verhältnis zwar relativ wenig, doch in der Regel tragen Hotelmanager keine Führungsverantwortung, sondern leiten Kollegen lediglich fachlich an.

Vorteilhaft sind in diesem Job in jedem Fall Sprachkenntnisse – wer fließend verschiedene Sprachen spricht, kann besser mit den Gästen kommunizieren. Eine Stressresistenz und soziale Kompetenz sind ebenfalls unerlässlich für den Job. Wer über ein Studium einsteigt, bringt zwar gute Voraussetzungen mit. Wer jedoch eine gewisse Zeit im Job und im Austausch mit Kunden arbeitet, erhält hier aber auch wichtige Erfahrungswerte für den Job.

Busfahrer – im kleinen Cockpit auf der Straße
Auch Busfahrer bringen uns zu den schönsten Orten – jedoch in etwas kleinerem Rahmen als die Kollegen im Cockpit der Lüfte. Ihr Gehalt beträgt im Median rund knapp 29.500 Euro. Sie arbeiten bei kommunalen Verkehrsbetrieben sowie bei (inter-)nationalen Reiseverkehrsunternehmen oder sogar bei Reiseveranstaltern. Busfahrer bereiten die Fahrten vor, sind jedoch auch für den Ablauf und die Ordnung an Bord zuständig. Je nach Aufgabengebiet informieren sie ihre Kunden über Sehenswürdigkeiten oder führen kleine Reparaturarbeiten am Fahrzeug durch. Sie sorgen für die Sicherheit aller Fahrgäste.

Masseur/Medizinischer Bademeister: Erholung im Saunabereich
Masseure und medizinische Bademeister sind nicht (nur) für die Sicherheit im Badebereich des Hotels zuständig. In Gesundheitszentren, Bädern und Saunen führen sie verschiedene Behandlungen, Therapien und Massagen an Kunden durch. Diese können durch einen Arzt verschieben worden sein, werden zum Teil aber auch auf individuellen Patientenwunsch durchgeführt.

Insbesondere in der Tourismusbranche findet man Masseure und medizinische Bademeister in Saunabereichen, wo sie Gäste bei Erholung und Entspannung unterstützen. Diese reichen von Akupunkturbehandlungen über Infrarotlichtbestrahlungen bis hin zu Gesichtsbehandlungen und Pediküren. Ihr Jahresgehalt liegt im Median bei rund 29.112 Euro.

Ähnlich verhält es sich mit Kaufleuten für Sport und Fitness. Sie konzipieren Sportangebote, übernehmen aber auch Verwaltungsaufgaben. Sie finden vor allem Beschäftigung in Fitnessstudios sowie in Wellnesszentren und Sportanlagen, die in großen Hotelanlagen sowie auf Kreuzfahrtschiffen existieren. Sport- und Fitnesskaufleute erstellen individuelle Trainingspläne, betreuen Trainingsmethoden, erklären Fitnessgeräte und leisten Aufklärungsarbeit hinsichtlich Gesundheit und Ernährung. Gleichzeitig fallen auch zahlreiche administrative und organisatorische Aufgaben in ihren Bereich, weshalb die Ausbildung einen großen kaufmännischen Anteil hat. Ihr Gehalt liegt im Median bei 27.543 Euro jährlich.

Kaufleute für Tourismus und Freizeit: Sie kennen Urlaubsziele wie ihre Westentaschen
Wer sich als Kaufmann/-frau für Tourismus und Freizeit betiteln darf, unterstützt reisefreudige Kunden bei der Planung und Gestaltung ihres Urlaubs. Sie arbeiten in Reisebüros, aber auch in Veranstaltungsunternehmen vor Ort im Reiseziel. Sie schnüren Reisepakete, in dem sie die Bedürfnisse und Wünsche des Kunden verstehen und gezielt umsetzen. Kaufleute für Tourismus und Freizeit erhalten ein Jahresgehalt von rund 28.425 Euro.

Sie organisieren Ausflüge zu touristischen Sehenswürdigkeiten, geben Auskünfte über kulturelle Angebote und allgemeine Ratschläge zum Zielort. Arbeiten Tourismus- und Freizeitkaufleute vor Ort haben sie in der Regel auch einen sehr guten Überblick über verschiedene Veranstaltungen und Aktivitäten sowie Ortskenntnisse. Sie kennen den Reiseort also wie ihre Westentasche.

Hierbei spielt auch das Marketing eine entscheidende Rolle – sie können dafür sorgen, dass Gäste wiederkommen und das Reiseziel weiterempfehlen. Gleichzeitig arbeiten sie auch ganz konkret an Werbemaßnahmen durch Flyer, den Internetauftritt oder die Präsenz in den Sozialen Medien.

Hands On-Mentalität bei Hotelfachleuten
Bei Hotelfachleuten handelt es sich um einen klassischen Ausbildungsberuf im Hotelwesen. Je nach Größe des Hotels sind sie Mädchen/Junge für alles. Sie beraten Gäste, kontrollieren Hotelzimmer, organisieren Veranstaltungen, sitzen am Empfang und haben einen Blick auf die Buchhaltung. Sie können theoretisch in allen Abteilungen unterstützen und sind deshalb für ein Hotel unerlässlich. Der Einkauf und die Verwaltung von Lebensmitteln können ebenso zu ihren Aufgaben gehören wie der Bereich Öffentlichkeitsarbeit oder Kundenbetreuung. Dies ist immer sehr stark abhängig von der Größe und Struktur des Betriebs. Im Median liegt ihr Gehalt bei rund 23.900 Euro im Jahr.

Service ist das A und O
Service wird auch in der Reisebranche großgeschrieben. Wer auf motiviertes und gut ausgebildetes Servicepersonal verzichtet, vergrault Kunden und nimmt schlechte Reputationen in Kauf. Für Zufriedenheit sorgt einerseits das Tourismus Servicepersonal. Sie arbeiten in hoteleigenen Gaststätten und Restaurants oder sind zuständig für den Zimmerservice. Auch hier kann es je nach Betriebsgröße zu mehr oder weniger Tätigkeiten kommen. Sie verdienen im Schnitt 26.877 Euro.

In das Aufgabenfeld der Zimmermädchen und Roomboys fällt vorrangig die Pflege der Hotelzimmer und der Veranstaltungsräume. Ihr Einkommen liegt mit rund 20.570 Euro nur knapp über dem gesetzlichen Mindestlohns.

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